Das Konzept
Konzept dieser Veranstalltungsreihe ist ein Musikinstrument in den Mittelpunkt zu stellen, es zum Hauptdarsteller der Vorstellung werden zu lassen. Der Spieler und seine Musik werden aktiv in die Geschichte eingebunden. Ein Schauspieler trägt die Geschichte vor und setzt sie mit minimalen visuellen Mitteln liebevoll in Szene. Die Serie wird in der Philharmonie in luxemburgischer Sprache gespielt, kann aber auch in Deutsch, Französisch und Holländisch gespielt werden.
Publikationstext der Konzertreihe im Programm der Philharmonie Luxemburgs:
“Nicht nur die Musik selbst hat viel zu erzählen in den drei Konzerten der MUSEK ERZIELT, sondern vor allem erst einmal der geborene Erzähler Dan Tanson. Drei Geschichten setzt er in der Saison 2009/10 liebevoll in Szene. Im Mittelpunkt der in luxemburgischer Sprache spannend erzählten Märchen steht jeweils ein Instrument, das natürlich auch die passende Musik dazu erklingen lässt. Den Auftakt macht die Barocklaute, gespielt von Floris De Rycker. Das Zupfinstrument galt lange in Europa als das vornehmste aller Musikinstrumente, und in einem Zaubermärchen der Gebrüder Grimm wirkt es sogar Wunder: «Prinz Esel» stammt zwar aus vornehmem Hause, kommt aber in Eselsgestalt auf die Welt. Kein Grund zur Verzweiflung, denn er hat ja eine Laute, auf der er so gut spielen lernt, dass er schließlich das Herz einer Prinzessin gewinnt. Das zweite Märchen, begleitet von der Geigerin Marianne Van Campenhout, erzählt die Geschichte von der Entstehung der Zigeunergeige, bei der die Zauberfee Matuya eine geheimnisvolle Rolle spielt. Manuela Bucher spielt die Musik zu einem Märchen aus Frankreich: Es war einmal Junge, der konnte wunderbar Flöte spielen. Da ihm auch sonst alles gelang, hieß es bald, er wäre ein Zauberer – worauf der König ihn zwingt, das zu beweisen. Doch wie soll er die drei Rätsel lösen, die der König ihm aufgibt?”
Bilder
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Die Konzerte
Das MUSEK ERZIELT Konzertformat ist sehr erfolgreich und hat schon viele schöne Konzertmomente gebracht.
Das Repertoire ist seit der ersten Vorstellung stets gewachsen und kann mittlerweile auf eine stolze Anzahl Vorstellungen zurückblicken.
Mittlerweile wurden folgende Musikinstrumente und Geschichten mit grossem Erfolg präsentiert:
Saison 2013-2014
Fidel – Aucassin & Nicolette (Französisches Märchen). Mit Birgit Goris, Anne Delafosse, Angelique Mauillon
Tuba – Gusti Minettsdapp. Mit Christophe Morisset
Querflöte – De Ratefänkert vun Hameln (Grimm). Mit Markus Brönnimann
Saison 2012-2013
Klavier – Babar, der kleine Elefant (Poulenc-Brunhoff). Mit Chantal Levie + Christophe Morisset
Viola da Gamba – De Wolleken-Oto an di aprikosefarwesch Kaz. (Andrea Karimé). Mit Romina Lischka
Orgel – D'Uergel an der Bëschkapell. Mit Maurice Clement
Saison 2011-2012
Gitarre – Torero Madrilena. Mit Duo Gruber & Maklar
Bandoneon – D'Anna an di nei Welt. Mit Victor Hugo Villena
Kamanché – Den Hamid an d'Kamanché Gei. Mit Imamyar Hasanov
Saison 2010-2011
Setar – Geschichten aus dem Land wou d’Sonn opgeet (Persische Märchen). Mit Hamid Motebassem, Ramin Azimian & Dan Tanson
Cembalo – Anna Engel. Mit Sofie Van Herle & Dan Tanson
Klarinette – Jiddische Märchen. Mit Paula Defresne & Dan Tanson
Saison 2009-2010
Laute – Prënz Iesel (Märchen der Gebrüder Grimm). Mit Floris De Rycker
Geige – Matuya Zauberfee (Zigeunermärchen). Mit Marianne Van Campenhout
Blockflöte – De Flüttespiller (Weise aus Frankreich). Mit Tomma Wessel und Manuela Bucher
Saison 2008-2009
Marimba – Dem Don Pedro sei Päerd (Weise aus Mexiko)
Saxhorn – De Gusti (Untertagedrama aus Lothringen)
Cello – Di 12 Bridder (Mäerchen der Gebrüder Grimm)
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